2019 wird alles besser

Haben Sie zu Silvester Ihre Neujahrsvorsätze gefasst? Eine globale Studie besagt, dass 59,46% der Vorsätze sich auf das eigene Körpergewicht beziehen.

Hauptsache Sie haben die Angelegenheit pünktlich zu Neujahr erledigt. Obwohl – mit Neujahr ist das so eine Angelegenheit. Erst Cäsar hat 46 v. Chr. den Start des Kalenderjahres um 2 Monate auf den 1. Jänner vorverlegt (weil das römische Amtsjahr zu diesem Zeitpunkt begonnen hat). Den Bewohnern anderer Gegenden war und ist Cäsars Ordnungssinn offensichtlich gleichgültig. In Teheran zum Beispiel müssten Sie mit Ihren Neujahrsvorsätzen bis 20./21. März warten und in Russland hätten Sie vor 1701 überhaupt bis zum 1. September Zeit gehabt. Muslime wieder sind 2016 am 2. Oktober ins nächste Jahr gestartet. Also machen Sie sich wegen des Zeitpunkts keinen Kopf.

Ein strukturiertes Vorgehen

ist aber gleich von ganz anderer Bedeutung,  für die Verwirklichung guter  Vorsätze oder Vorhaben unentbehrlich. Die beiden Begriffe sind ja nicht identisch. Auf www.mundmische.de heißt es: ” Ein guter Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt, aber selten geritten wird”. Ein Vorhaben hingegen haben Sie in der Amtsstube Ihres Gehirns mit Brief und Siegel abgegeben. Die kleinen grauen Zellen sind schon an der Arbeit!

Ob Vorsatz oder Vorhaben, in beiden Fällen kann man durch Beantwortung von 3 entscheidenden Fragen leere Kilometer vermeiden :

1.) Was bringt’s? Auf Teufel komm raus zu rudern, nur damit etwas geschieht, ohne definiertes sinnstiftendes Ziel, ist ja ziemlich bescheuert. Also weg mit den sinnlosen Alibiaktionen! Spart Zeit und Geld.

2.) Wie geht’s? Wie packt man die Sache schlau und schlüssig an, damit die Erfolgsaussichten am größten sind? Ein Plan und haltbare Zahlen müssen her. Braucht man Infos, braucht man Hilfe, sind die Ressourcen vorhanden etc.?

3.) Wann wirkt’s? Schon im Simplicissimus 1669 hieß es : gut Ding will Weile haben. Die Frage ist ja nur, wie lang die Weile dauert. Braucht man den schnellen Erfolg, hat man nicht ewig Zeit ihn vorzubereiten. Also malen Sie sich ein Plakat für’s Büro, oder lernen Sie die drei Fragen auswendig:

WAS BRINGT’S  –  WIE GEHT’S  –  WANN WIRKT’S

P.S. Die 59,46% sind fake. Das habe ich einfach erfunden. Nicht einmal die Studie gibt es (zumindest soviel ich weiß). Aber in der großen, bedeutenden Welt gilt man eben nur mehr etwas mit “fake inclusive” 🙂 Der Rest ist wahr, ich schwöre.

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