Archiv der Kategorie: Öffentlichkeit

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Fuß- und Gehirnfesseln für alle?

Die Debatte um die sonntags geöffnete Tourismuszone in Wien treibt seltsame Blüten. Im Großen und Ganzen kann man die Hauptstoßrichtungen in zwei Sätzen zusammenfassen: „Brauch‘ ma das?“ und „Das ist der Anfang vom Ende“.

Dabei übersieht man gern, dass das heute Geschätzte, Geliebte, ja eventuell für unentbehrlich Gehaltene gestern nicht „gebraucht“ wurde, schlichtweg, weil es als Produkt nicht vorhanden war oder als Idee nicht existierte. Die Menschen sind ohne diese Segnungen dennoch über die Runden gekommen, weil es eine andere Zeit war, mit anderen technischen Möglichkeiten, mit anderen Parametern, mit anderen Wünschen, einer anderen Gesellschaft und einem anderen Lebensstil. Heute gelten in fast allen Bereichen andere Erfordernisse. Dazu kommt, dass nicht für alle Menschen dasselbe wichtig ist. Was der Eine für unabdingbar hält, lässt den Anderen kalt. Manche meiner Sehnsüchte mit dreißig sind mir heute wurscht, aber jene meiner Enkelkinder erfüllen mich häufig mit ungläubigem Erstaunen. Also hören wir doch auf immer und überall den eigenen Leisten anzulegen! Soviel zum Thema, was man braucht.

Das Untergangsargument wird ebenfalls wie eine Keule geschwungen. Wenn es danach geht, kommt die Sonntagsöffnung in einer Wiener Tourismuszone gleich nach dem Atomkrieg. Ähnlich erging es der Kirche mit dem heliozentrischen System, den Zensurbeamten im 19. Jahrhundert mit der Pressefreiheit oder den mächtigen Industrieunternehmern mit den Gewerkschaften. Und der Wegfall der Bedarfsprüfung für einige Handelsbranchen oder Gewerbe hat die österreichische Wirtschaft nicht in ihren Grundfesten erschüttert. Der Untergang schaut anders aus.

Selbst wenn es einmal von Arbeitnehmer-  und dann wieder von Arbeitgeberseite, weil es gerade passt, immer wieder behauptet wird: Wir müssen nicht alles regulieren und wir müssen auch nicht jedem sofort Fuß- oder Gehirnfesseln anlegen, nur weil es eine neue Idee gibt.

 

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Foto Johannes Vortmann/pixelio.de

Auch das Internet mit seiner Einkaufsmöglichkeit Tag und Nacht hat sich etabliert ohne vorherige Rückfrage bei den lokalen Institutionen oder beim Wiener Bürgermeister.

 

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Der Handel kann uns nicht egal sein

Der Handel ist für unseren Berufsstand der bedeutendste Abnehmer. Aus der Untersuchung des Gremiums der Handelsagenten 2014 geht hervor, dass etwas mehr als die Hälfte der Handelsagenten ihre Kunden im Handel sucht und findet, dann folgen Gewerbe und Handwerk, sowie die Industrie.

Je nach Branche teilt sich das Handelsvolumen in unterschiedlichem Ausmaß in die Großfläche und die Gesamtheit der mittelständischen Händlerschaft. Die bei der zweiten Gruppe spürbare Erosion verursacht bei Handelsvertretern beträchtliche Provisionsverluste, die durch Newcomer im Handel nicht kurzfristig wettgemacht werden können und oft zum Wegbrechen ganzer Teilsortimente führt.

Die Ursachen sind vielfältig und können hier nicht umfassend diskutiert werden. Natürlich spielen mangelnde Kapitalausstattung, ein kaum zu änderndes Standortumfeld und geringe wirtschaftliche Einflussmöglichkeit die Hauptrolle. Daneben sind aber manch andere Faktoren maßgeblich.

Die Sonntagsöffnung in Tourismuszonen ist ein Akt hinhaltenden Widerstands. Eine emotional geführte Diskussion im kleinen Kreis, die ich dieser Tage geführt habe, lässt aber grundsätzlich erkennen, dass weite Teile der kleinstrukturierten Händlerschaft und auch der Konsumenten die sich rasend verändernden Lebensumstände unserer Gesellschaft in ihren Auswirkungen auf den Handel nicht akzeptieren wollen.

So wie Marketing und Werbung lange Zeit gebraucht haben nicht ausschließlich in den eingefahrenen Geleisen zu manövrieren und heute die Nutzung verschiedenster Kontaktkanäle zur gleichen Zeit als völlig selbstverständlich ansehen, so wird auch der kleine Händler sich nicht auf die Darbietung der Ware in seinem flächenmäßig limitierten Geschäft beschränken können. Wie das heute leider über weite Strecken noch immer der Fall ist.

Die Argumentation mit der im Gegensatz zum Onlinehandel bestehenden guten Beratung vor Ort greift nur dann, wenn diese tatsächlich existiert und ein freundliches, kompetentes und abschlussstarkes Personal tatsächlich zum Einsatz kommt und nicht die billige Notlösung.

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Foto Thomas Max Müller  / pixelio.de

Themen, wie die Schaffung einer kundenfreundlichen Atmosphäre, kundenspezifische Ansprache (man höre sich die Klage der 50+ Generation darüber an, wie gedankenlos sie in den Wiener Geschäften teilweise behandelt wird), Öffnungszeiten, der überlegte Verbund mit den Nachbarbetrieben u.v.a.m. sind Grund genug die tatsächliche Situation des mittelständischen Wiener Handels ehebaldigst im Detail wissenschaftlich zu überprüfen, um danach – unter Einbeziehung aller betroffenen und interessierten Kräfte – eine wirksame Verbesserung der Situation anzugehen.

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Klagt die Deutschen !

Was am Anfang von allen bezweifelt wurde, reift zur Wirklichkeit. Die PKW-Mautpläne des deutschen Verkehrsministers Alexander Dobrindt passieren den Deutschen Bundestag.

Trotz aller Bedenken haben sich die deutschen Regierungsparteien darauf geeinigt dem CSU-Politiker seinen Willen zu lassen. Von der Parlamentsstärke her gesehen, wedelt da der Schwanz mit dem Hund. Wenn man den Medien beim Nachbarn folgt, ist es eher die Sorge, ob da überhaupt nach Abzug der Eintreibungskosten genug in der Kasse bleiben wird, damit sich der ganze Aufwand lohnt.

Die Verletzung des EU-Rechts, das eine Diskriminierung von EU-Bürgern untersagt, deren Autos nicht in Deutschland zugelassen sind, ist dagegen in den Hintergrund geraten. Für die Deutschen.

Den in erster Linie benachbarten Ausländern kann es natürlich nicht egal sein, dass für die Benützung von Bundesstraßen und Autobahnen im Endeffekt nur sie zahlen müssen. Für österreichische Handelsvertreter wäre das die zweite Mehrbelastung gegenüber deutschen Kollegen. Es käme nämlich zu dem Umstand, dass diese im Gegensatz zu den Österreichern alle ihre Autos vorsteuerabzugsfähig betreiben können (was einen nicht unerheblichen Kostenvorteil bedeutet), die unfreundliche Behandlung als Straßen – cash cow, die nach Dobrindts Plänen den Deutschen durch entsprechende Rückvergütungen erspart bleiben soll.

Die österreichische Regierung muss gegen diesen Unfug sobald wie möglich wirksame (!) Schritte unternehmen, weil das drohende Wegschauen der Kommission in dieser Angelegenheit eine ganze Flut diskriminierender Maßnahmen im gesamten EURO-Land nach sich ziehen würde.

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Foto Betty/www.pixelio.de

Es wird unsere Aufgabe sein zu kontrollieren, wie groß der Druck ist, den Minister Stöger in dieser wichtigen und prinzipiellen Sache in Brüssel und vor dem EUGH macht.

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Spielen wir doch auf Tempogewinn

Gegen die Unverantwortlichkeit Zeit und Chancen zu vertrödeln

Bei Betrachtung der griechischen Tragödie fällt am meisten auf, dass es unter Regierungen unterschiedlicher Ausrichtung über die Jahrzehnte nicht gelungen ist ein Staatswesen zu etablieren, das seine Aufgaben ordentlich erfüllt. Die beklagten Mängel und Defizite klingen uns in den Ohren, haben wir sie doch tagtäglich in den Medien vernommen.

Die spannende Frage ist weniger die Art der Unzulänglichkeiten, sondern viel mehr wieso sie – da sie nicht Entwicklungen letzter Zeit darstellen – nicht schon längst beseitigt wurden. Im Schach bewirkt das ziel- und wirkungslose Bewegen von Figuren einen Tempoverlust gegenüber dem ambitionierten, zielorientierten auf raschen Figuren- oder Stellungsgewinn hinarbeitenden Gegner.

Einen solchen Tempoverlust gibt es aber nicht nur bei den Hellenen

Wie viel Tempo haben wir in Österreich , sagen wir in den letzten 15 Jahren, im Schul- und Bildungswesen verloren? Wie viel bei der Herbeiführung einer wesentlich effizienteren öffentlichen Verwaltung in Kommunen, Bundesländern oder Bund? Wie viel in der übereinstimmenden Festlegung staatlicher Aufgaben? Wie viel in der Einwanderungs- und Integrationspolitik? Wie viel in Forschung und Entwicklung? Wie viel in der Kontrolle des Finanz- und Bankwesens? Und es ist keine Gehässigkeit, wenn ich behaupte, dass man diese Liste noch erheblich fortsetzen könnte.

Das Schlimme daran ist, dass die ungenutzte Zeit auf immer und unaufholbar verloren ist.

Anfang 2015 hat Roman Kmenta in einer brillanten Abendveranstaltung unseres Gremiums gezeigt, dass Stillstand und ergebnisloses Beharren in den Untergang führen. Nicht schlagartig, nicht immer sofort spürbar, oft schleichend und heimtückisch – aber todsicher!

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demokratie

Mein Wählerwille ist mir heilig

Wenn es im Modekaufhaus nur 1 Anzug oder nur 1 Kleid gibt, beim Obsthändler nur eine Sorte Äpfel, im Autohaus nur 1 Wagentype, bei öffentlichen Wahlen nur 1 Partei – dann ist das für uns ein no-go. Wir alle legen mittlerweile Wert auf eine freie Wahl unter mehreren Optionen.

Und Gelegenheiten, bei denen man uns keine Wahl lässt , machen uns unwillig bis zornig.

Im Gegensatz zum größten Teil der Weltbevölkerung leben wir in demokratischen Verhältnissen.

Demokratie ist die freie, anonyme Wahl

Und  ein  Aspekt der Demokratie ist die freie, anonyme Wahl. Im Kampf um dieses Recht starben früher in Europa Menschen, in anderen Weltgegenden tun sie es noch heute.

Ich denke es werden mir nicht viele widersprechen, wenn ich behaupte, dass die demokratische Wahl ein erhaltenswertes und zu verteidigendes Gut ist, auch wenn bei manchen die Erkenntnis erst sprießt, wenn dieses Recht in Gefahr ist oder von Machthabern unterdrückt wird.

Umso größer ist mein Erstaunen, dass der Standpunkt so wenig Verbreitung findet, dass alleine das Wahrnehmen  des Wahlrechts das wirkungsvollste Eintreten für diese unverzichtbare politische Errungenschaft darstellt.

Die nächste Wahl in Wien ist 24. – 26.2.15 die Wirtschaftskammerwahl. Wenn Sie wahlberechtigt sind –  dann machen Sie etwas daraus!

demokratie

wahlbetrug

Wir sind keine Bananenkammer !

In NEWS und KURIER wird darüber berichtet, dass sich die Staatsanwaltschaft, angeblich sogar der Verfassungsschutz, mit Wahlfälschungen im Zuge der letzten Wirtschaftskammerwahl 2010 befasst. Mehrere Personen sollen im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen.

Von Zeit zu Zeit erfährt der TV-Konsument, dass in irgendwelchen weit entfernten Regionen ein Diktator aufgrund von „demokratischen“ Wahlen wieder an die Macht gekommen ist. Wahlbeobachter (sofern sie überhaupt zugelassen sind) berichten von massiven Wahlfälschungen, NGOs und UNO protestieren – aber was hat das mit uns hier in unserem lieblichen Österreich zu tun? Wir sind eine gefestigte Demokratie, haben die Spielregeln dieser Staatsform längst verinnerlicht und handeln danach.

Als erfahrene politisch interessierte Menschen wissen wir natürlich, dass im Zuge von Wahlkämpfen manchmal über die Stränge geschlagen wird, Wahlabkommen gebrochen werden und die beschworene Fairness oft ein paar Dellen abbekommt. Ist nicht schön, ist meistens nicht anständig, widert das Wahlvolk an, aber man kann es , wenn man will, zur Not noch mit Übereifer entschuldigen.

Wahlfälschung aber ist handfester Betrug !

Da ist nichts mit Übereifer! Da hauen welche der Demokratie mit einer Eisenstange in die Kniekehlen. Da vergehen sich welche an unserem Vertrauen! Unsere Unternehmer sind keine Betrüger und tausende ehrenamtliche Kammerfunktionäre aus allen Lagern sind es auch nicht. Kammermitglieder müssen ausnahmslos sicher sein können, dass gewählte Funktionäre, egal von welcher Partei, tatsächlich die größte Zustimmung erhalten und nicht, dass sie am effektivsten betrogen haben. Die betroffenen Gruppierungen sollten daraus schleunigst ihre Konsequenzen ziehen!

wahlbetrug

Obmann KoR W. Krammer

„Der Handelsagent ist Prüfungsstoff“

Ein brennendes Verlangen von 16-jährigen ist es nicht etwas über das Leben und Treiben von Handelsagenten zu erfahren. Aber der Handelsagent und seine Bedeutung im Vertrieb ist Teil der Betriebswirtschaftslehre, die in den 6 Schulen (www.vbs.ac.at) unterrichtet wird, welche der Fonds der Wiener Kaufmannschaft unterhält.

Obmann KoR W. Krammer
Obmann KoR W. Krammer

Also haben wir uns nach Kräften bemüht es den 70 jungen Damen und Herren so angenehm und interessant wie möglich zu machen, die letzte Woche auf Initiative und unter Führung von Frau Prof. Mag. C. Amberger von der HAK/HASCH Hamerlingplatz unsere Gäste im Wiener Gremium der Handelsagenten waren. Von ihr stammt auch das Zitat im Beitragstitel.

Prof. Amberger, Prof. Brenner, KoR Plaichinger
Prof. Amberger, Prof. Brenner, KoR Plaichinger

Nach einer kurzen Stärkung mit Snacks und Getränken brach in Gestalt des Obmannes KoR Krammer über die Besucher die theoretische Information herein über das Verkaufen einmal erzeugter Güter und die Notwendigkeit diese Erzeugnisse an die Kunden zu bringen. Und dass die Spezialisten Handelsagenten besonders für kleine und mittlere Betriebe eine bestens geeignete Vertriebsschiene darstellen. Obmann KoR W. Krammer

Den praktischen Teil übernahm KoR Plaichinger, der über die langjährigen Erfahrungen berichtete, die er in seinem Metier, der Textilbranche, angesammelt hat.Obmann KoR W. Krammer

Jedem Anwesenden war natürlich klar, dass Handelsagent nicht ein Beruf ist, den man, ob Frau oder Mann, mit 19 Jahren ergreift, weil es ein Erfahrungsberuf ist. Aber es schaffen solche Veranstaltungen (es war ja nicht die Erste) mehr Aufmerksamkeit für unseren Beruf in den Schulen und vielleicht packt in 20 Jahren den einen oder anderen doch die Lust sich als Selbständiger im Vertrieb zu verwirklichen.

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Handelsagentinnen ohne Frauentag

Während dieser Beitrag geschrieben wird, laufen im österreichischen Fernsehen die Abendnachrichten mit den Kummernachrichten über die Benachteiligung der Frauen in Österreich und auf der ganzen Welt.

In diesem Licht ist es für mich als Obmann besonders erfreulich, dass ich behaupten kann, dass es in unserem Gremium keine Quotenfrauen gibt.

Etwa 15% unserer Mitglieder (Aktive mit Gewerbeschein) sind Frauen. Ich kann mich nicht erinnern, dass dieser Prozentsatz  in den letzten 30 Jahren jemals ein Thema gewesen wäre. Er wäre es auch nicht gewesen, hätte er  die 50-Prozentmarke überschritten.

Ebenso wenig  hat es irgendwann eine Debatte darüber gegeben, wer die besseren und professionelleren Personen in diesem Beruf sind – Frauen oder Männer?

Richtig, weil eine solche Diskussion eine an Dummheit grenzende Sinnlosigkeit darstellt. Wie jeder andere Beruf erfordert auch der des Unternehmers/der Unternehmerin  im Verkauf oder Außendienst bestimmte, manchmal angeborene Fähigkeiten, ein hingebungsvolles Engagement, das Feuer erfolgreich sein zu wollen, die Bereitschaft die Kunden und ihre Mitarbeiter mit allen ihren Problemen, Schwächen und Unzulänglichkeiten genau so zu mögen, wie sie für den Umstand hoch zu schätzen, dass es genau diese Kunden sind, die einem zum erhofften Erfolg verhelfen können.

Es ist mir auch noch nie zu Ohren gekommen, dass eine von einer Frau geführte Handelsagentur mit einem geringeren Provisionsprozentsatz zufrieden gewesen wäre als eine Agentur mit einem Mann als Chef.

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Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

Männer und Frauen in diesem Beruf begegnen einander als Profis, weil jeder, unabhängig von seinem Geschlecht, weiß wie schwer und herausfordernd er ist.

In einem Beruf, in dem dauerhaftes Bestehen nur mit Einsatz und Leistungswillen, Können und Wissen erreicht werden kann, lächelt niemand abfällig über einen Menschen deswegen, weil sie eine Frau ist. Die Begegnung auf Augenhöhe ist eine Selbstverständlichkeit.

Und wenn wir schon dabei sind, dann soll hier auch klar gesagt werden, dass alle jene Frauen, die nicht den Gewerbeschein gelöst haben (wozu sollte man in einer Familie zwei Mal denselben Schein haben) und daher nicht in unserer Statistik aufscheinen, die aber im Tandem mit ihrem Partner um nichts weniger leisten als er, die gleiche Anerkennung verdienen und hoffentlich auch immer erhalten, wie die „sichtbaren“ Handelsagentinnen.

Liebe Leserinnen, die Sie (noch) nicht Mitglied unseres Gremiums sind, glauben Sie mir, dass Sie uns herzlich willkommen sind. Der Beruf ist kein Honigschlecken, aber er kann Ihnen viel Freude und Befriedigung verschaffen und das ist doch wohl das Wichtigste – für Männer und für Frauen.