Archiv für den Monat: Februar 2020

Unternehmensführung ist ein artistischer Knochenjob

Unternehmensführung ist ein artistischer Knochenjob, besonders wenn es sich um eine kleine Firma handelt, weil man meistens alles selbst machen muss und weil wir in der Regel engagierte Einzelkämpfer sind. Darum verzichten wir auch noch auf Hilfe von außen.

Manchmal aus finanziellen Gründen, aus Stolz, weil wir zu wenig Zeit haben über diese Möglichkeit nachzudenken und vor allem, weil uns ohnedies niemand helfen kann. Sie sehen, aus mir sprechen  40 Jahre eigene Erfahrung. Mittlerweile weiß ich aber: geschickt ist das nicht!

clowns

Foto: shutterstock

Rufen Sie bei Bedarf in Ihrem Wiener Gremium der Handelsagenten an
Tel. 01 51450 3268, E: handelsagenten@wkw.at

Tun Sie es im eigenen Interesse. Große Firmen, die sich durchaus selbst helfen könnten, machen das laufend. Und seien Sie geduldig.

S i e kennen Ihr Problem, Ihre Gesprächspartner müssen es erst kennenlernen!

Es gäbe Heulen und Zähneknirschen

würde es von heute auf morgen die Wirtschaftskammer nicht mehr geben. Seit meiner Wahl zum Obmann 2005 haben Mitglieder der Handelsagentenfachgruppe 40.000 mal die Fachgruppe oder die Fachabteilungen der Kammer kontaktiert. Vielen half dieser Kontakt aus der Patsche, andere wollten nur eine einfache Information. Wichtig ist, dass Sie als Einzelunternehmen für nur 80 EURO jährlich (und das seit mehr als 10 Jahren unverändert) voll dabei sind.

Gehen Sie zur Kammerwahl 3. – 5.März 2020

Auch wenn Sie die Kammer nicht lieben. Sie lieben ja auch die ÖBB, den ÖAMTC , die Feuerwehr und die Friedhofsverwaltung nicht. Aber bei allen ist es gut, dass es sie gibt und wir wollen sie auch weiter nutzen. In anderen Ländern wäre man froh man hätte eine demokratisch organisierte Wirtschaftskammer, die aktiv und umfassend für ihre Mitglieder eintritt. Üben Sie daher Ihr Wahlrecht aus!

Serviceleistungen der Handelsagenten

Zum Schluss noch die wichtigsten Serviceleistungen des Landesgremiums Wien der Handelsagenten

  • YOUNG URBAN COMMERCIAL AGENTS – Projekt für junge Handelsagentinnen und Handelsagenten
  • Fachseminare zu unerreicht niederen Preisen z.B 7-teilige Workshopreihe Digitalisierung
  • Zuschuss zur Erstprämie der Spezial – Rechtsschutzversicherung
  • Kostenlose Erstberatung Handelsagentenrecht
  • Kostenlose Erstberatung in Steuerfragen
  • Kostenlose Einführungsberatung für Gewerbescheinneulinge
  • Kostenlose allgemeine Beratung in Berufsfragen
  • Kostenloser Eintrag in die österr. Vertretungsbörse und in die internationale IUCAB-Datenbank
  • Hoch gefördertes Coaching für Betriebsführung
  • Muster – Vertretungsverträge in 5 Sprachen.
  • Günstigste Präsentationsräume im Haus der Wiener Wirtschaft
  • SEARCH. Laufende Information über Vertretungsangebote ausländischer Botschaften

Rufen Sie bei Bedarf in Ihrem Wiener Gremium der Handelsagenten an
Tel. 01 51450 3268, E: handelsagenten@wkw.at

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glasperlen

Muss Umweltschutz schmerzen? Ich glaube das nicht!

Ob die Bedingungen auf der Erde lebensfreundlich sind oder nicht, ist gerade nur für die Lebewesen von existenzieller Bedeutung. Den um einen Fixstern kreisenden runden Felshaufen Erde hingegen kratzt das gar nicht. Verhalten w i r uns rücksichtslos, egoistisch und ohne Vernunft, schießen wir nur uns selbst ins Knie und den meisten anderen Arten. Es braucht also zum eigenen Nutzen den sorgsamen, nachhaltig umsichtigen Umgang mit der Natur, aber er soll (das wünschen wir uns zumindest noch) für den modernen Menschen erträglich sein!

Mit der Beherrschung des Feuers und der Erfindung der Sesshaftigkeit hat die Menschensippe begonnen gegen den Ablauf der Natur zu handeln.

Höhlenmenschencredit  I am Jiffy  shutterstock

Der homo sapiens (= verständig, vernünftig, klug, weise, einsichtsvoll) hat es in der Folge am wildesten getrieben. So lange es auf der ganzen Erde nur wenige davon gegeben hat – vor 10.000 Jahren waren es geschätzte 10 Mio, um Christi Geburt ca. 300 Mio – waren die Auswirkungen schlimmstenfalls lokal. Heute sind wir aber rd. 26 mal so viele und haben zu unserem Vorteil und unserer Bequemlichkeit alles mögliche Teufelszeug erfunden und eingeführt.

Muss Umweltschutz foltern? Ist die fundamentale Freudlosigkeit ein unabdingbares Ziel?
Ich frage anders: hat anfänglich das Prinzip weh getan, sich nach dem Klogehen die Hände zu waschen? Und dennoch war es eine revolutionäre und im höchsten Maß zielführende Maßnahme.

Tut die Mülltrennung weh? Geht Mobilität nur in ihrer dreckigsten Form? Alles sicher nicht.
Jedoch Umweltschutz mit radikalster Entbehrung und gnadenlosem Verbot gleichzusetzen ist ein Marketinggag, um möglichst viel Aufmerksamkeit für eine – zugegeben – äußerst wichtige Sache zu gewinnen. Nach dem Motto: gute Medizin muss scheußlich schmecken, damit man weiß, dass sie wirkt.

glasperlen

Wir Menschen sind es seit jeher gewohnt Belastungen, Veränderungen und Verzicht – wenn diese freiwillig abgewickelt werden sollen – nur gegen eine “ausgleichende Belohnung” in Form von Anreizen oder kleinen Gegengeschenken (ganz egal, was es ist) zu akzeptieren.

Den Leuten am flachen Land das Auto völlig zu vermiesen ohne ihnen Bus, Bahn, Ruftaxi oder günstiges car to go zu garantieren, wird ins Auge gehen. Ebenso Fabriken zu verjagen und als Gegenleistung die gekündigten Arbeiter zum AMS zu schicken.

Dass eine 14-Stunden-Räderung durch die ÖBB die Morgenmaschine von Wien nach Brüssel ablösen wird, wage ich ebenso zu bezweifeln. Da werden sich die Leute an den Schaltstellen der Macht Besseres einfallen lassen müssen.

TAUSCHE SCHMUTZIGES GEGEN SAUBERES geht nur – eigentlich gar nicht erstaunlich – mit Augenmaß und einer passenden vernünftigen Argumentation. Massiver Zwang fördert meistens den Widerstand bzw. die Illegalität.

Wichtiger sind die kleinen, aber konsequenten Schritte und dass wir alle noch mehr lernen uns mit Einsicht und ein wenig Freude für die gute Sache in die Riemen zu legen und nach Kräften zu ziehen.

Und alle in die gleiche Richtung, das wäre echt mega cool!

 

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sonnenbrille

Kolleginnen, tragt Sonnenbrillen!

Wer mich kennt, wird sich wundern. Aber langsam werde ich auch ins feministische Lager abgedrängt. Ich beziehe mich auf die bizarre Debatte in den social media und in einer Wiener Tageszeitung über den “eiskalten” Blick des weiblichen Regierungsmitglieds E. und der damit verbundenen Einschätzung ihres Charakters.

Zu ihrem Berufsbild gehört es augenscheinlich in aller Öffentlichkeit auch mit ihren Körpermerkmalen Diskussionsstoff bieten zu müssen. Obwohl ein solcher Vorgang unter  einigermaßen gut erzogenen Menschen verpönt ist.

Ich bin nicht so weltfremd, nicht zu wissen, dass wir alle privat und bei  unserer Berufsausübung beobachtet werden. Johann  Nestroy wird 1840 mit seinem “Talisman” auch wahrhaftig  bestehende Vorurteile angegangen sein, als er  darin einer rothaarigen (!) Salome Pockerl  ein Denkmal gesetzt hat. 1840 nicht 2020!

Etwa 15% unserer Fachgruppenmitglieder sind Frauen. Der Ruf der Handelsagentinnen ist durch Kompetenz und Zielstrebigkeit gekennzeichnet. (das kann ich nach 31 Jahren Obmanntätigkeit beurteilen). Und wenn Geschäftspartner der einen oder anderen Kollegin gern in die Augen schauen, dann vermutlich wegen der Farbe und nicht wegen der Temperatur des Blicks.

Als Vertreter der älteren Generation wäre es mir lieber es gäbe weniger aufgesetzte correctness und dafür mehr Anstand.

sonnenbrille

Foto: Pixabay.com

 

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Einladung: 10 Rechtstipps für Handelsagenten

Kommen Sie zum Vortrag unseres Vertrauensanwalts Dr. Gustav Breiter zu den wesentlichsten Punkten des Handelsvertreterrechts im Rahmen der WOCHE DER WIENER WIRTSCHAFT 

Zeit: 3.Februar 2020 um 17 Uhr – laufende Termine, bitte nachfragen!

Ort: Wiener Wirtschaftskammer, Straße der Wr. Wirtschaft 1 

Kosten: Eintritt frei. Sie und Ihre Begleitung sind herzlich eingeladen. 

Anmeldung: unbedingt erforderlich unter Tel. 51450 3268, Fr. Hackstock  –  Email handelsagenten@wkw.at

Dr. Gustav Breiter

 

 

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